Der Dienstwagen – VITO

Seit Ende April fahre ich VITO. Zumindest geschäftlich. Der bisherige Octavia wurde vom Ladevolumen zu klein und hatte nach zwei Jahren schon 125tkm. Beim freundlichen Mercedeshändler erhielten wir eine gefühlt sehr freundliche und kompetente Beratung. Entschieden hatten wir uns für einen VITO mit normaler Länge, den 163 PS CDI-Motor und mit einem 7-Gang Automatik-Getriebe. Ein paar Extras wie Rückfahrkamera, Regensensor, Komfort-Fahrersitz, Abstands-Warnsystem (Collision-Prevention-Assistent), Klimaanlage und eine fette Anhängnerkupplung gabs natürlich auch. Dazu wurde das LED-Beleuchtungspaket geordert. Auch der Bordcomputer mit dem Multifunktionslenkrad stand auf der Bestelliste. Verzichtet haben wir auf das Navi, hier kommt ein Garmin 2599 zum Einsatz.

Nach nun rund 13 000 km möchte ich ein bisschen Fazit ziehen.  Schließlich gibt es eine Reihe positiver und negativer Punkte.

Fang ich mal mit den positiven Punkten an. Das Fahrzeug braucht überraschend wenig Sprit. Angegeben ist es im Prospekt mit 5,7l100km. Das gilt für ein leeres Fahrzeug ohne Beladung und ohne Klimabetrieb u.ä. Ich habe auf den ersten 10 000km laut Bordcomputer einen Schnitt von 6.6l/100km gebraucht. Für ein 2,5 Tonnen schweres Fahrzeug inkl. Einbauten und Werkzeug und Material eigentlich gar kein so schlechter Wert. Bei ruhiger Fahrweise, einer freien Schnellstraße und einem Tempo zwischen 80 und 100 sind im Alltagsbetrieb auch Werte unter 6l möglich. Wie gesagt, das kommt jedoch auch aufs Fahrprofil und die Fahrweise an. Ohne massiven Einsatz vom Tempomat – einem deutlichen Spritsparhelfer – ist das jedoch nicht möglich.

Der Wendekreis ist für das heckgetriebene Fahrzeug überraschend klein.  Parkplätze beim Supermarkt oder im Parkhaus sind jedoch zu schmal und zu kurz. Mit der Rückfahrkamera ist zentimetergenaues Rangieren möglich. Ich will sie nicht mehr missen. Ein Must-Have-Extra. Da kommt kein Ultraschallsensor mit.
So gut wie das Rückwärtsfahren mit der Kamera ist, so mies ist das Einschätzen vom vorderen Abstand. Das Ende der Schnauze ist nicht sichtbar, und die Schnauze ist sehr lang. Hier wären Abstandssensoren sinnvoll.
Die 1,90m Höhe ist parkhauskompatibel. Deshalb haben wir auch auf die Dachreling verzichtet.
Die Suche nach einer Waschanlage ist etwas aufwändiger. Bei einer Fahrzeugbreite von 195cm und einer Spiegel-Spiegel-Breite von 224cm passt der VITO nur in wenige Waschanlagen.

Nicht so toll ist das Radio und die Bedienung zum „Multimediasystem“. Da folgen in den nächsten Tagen weitere Artikel dazu.