Tage des Spammers

Wer kennt sie nicht. Die nervigen Emails, die das eigene Postfach verstopfen und Zeit kosten zum Löschen. Die auf dem Mobiltelefon als neue Nachricht erscheinen aber ungewünscht sind.
Gut, die meisten dieser Emails finden schon vor der Zustellung den rechten Weg in den virtuellen Abfalleimer. Doch immer wieder landet eine der Emails dieser Marketing-Blindgänger trotzdem im Postfach.
So auch gestern.
Der selbsternannte Verkaufskopf meint, meine Photobooth müsse unbedingt in seinem unbedeutenden Suchportal erscheinen.
Und hinterlässt dafür in meinem Postfach eine dieser lästigen Werbemails.

Und droht mit Anruf…

sven1

Da dachte ich mir dieses Mal: Du klaust mir meine Zeit, ich werde Dich beschäftigten, ging zum Gegenangriff über und meldete ihn prompt zu meinem Newsletter an, den ich gar nicht habe.

ich1

Und dann etwas mehr Beschäftigungstherapie meinerseits für ihn:

ich2

Er antwortete mit einer Standardmail:

sven2

Was mich zum nächsten Schritt veranlasste: Den ersten und vollkommen belanglosen Newsletter. Extra für Sven.

ich3

Für etwas mehr Aufmerksamkeit seinerseits zu erregen, folgte meinerseits eine frei erfundene Terminbestätigung für die Photobooth. Spätestens an dieser Stelle musste er reagieren.

ich4

Was er dann auch umgehend tat:

sven3

Was mich zu einer erneuten Antwort animierte:

ich5

Er war wohl etwas überrascht und forderte seine Anfrage an. Sein Gedächtnis scheint wohl etwas kurz geraten, nur 4 Stunden vorher hatte er mich ja seinerseits erstmalig angeschrieben.

sven4

Aber gerne schickte ich ihm seine Email wieder zurück:

ich6

Da bekam er wohl etwas Schnappatmung und es kam eine explizite Stornierung:

sven5

ich7

und noch einmal

sven6und meine Antwort:

ich8